Als ich mich für das WuJi-Quan-Retreat in Thailand mit Dr. Ortwin – Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – entschieden habe, war meine innere Motivation glasklar:
Ich wollte noch tiefer verstehen, wie wir unsere eigene Energie regulieren können – damit wir gesund bleiben, uns stabil fühlen und unser Leben wirklich aus unserer Mitte heraus gestalten.
Was mich an seiner Arbeit besonders berührt, ist genau diese Verbindung:
westliche Medizin und Neurowissenschaft auf der einen Seite – asiatische Weisheitslehren und energetische Praxis auf der anderen.
Genau so, wie ich es auch in meiner Arbeit mit Feng Shui, Persönlichkeitsentwicklung und meiner LI-Methode lebe.
Und trotzdem war ich überrascht, wie stark dieses Retreat mein eigenes Verständnis von Raum, Energie und Heilung noch einmal verändert hat.
Denn dieses Retreat hatte viel mehr mit Feng Shui zu tun, als ich vorher gedacht hätte.
Feng Shui beginnt nicht im Raum – sondern im Menschen
In meiner Arbeit sage ich oft:
Dein Raum ist deine stille Co-Assistentin.
Aber was ich in Thailand noch einmal ganz neu erfahren habe, ist etwas sehr Grundlegendes:
Bevor wir Energie im Raum verändern, dürfen wir zuerst unsere eigene Energie regulieren.
WuJi Quan ist für mich eine unglaublich sanfte und gleichzeitig kraftvolle Methode, um genau das zu tun.
Es geht darum, in einen tief entspannten Zustand zu kommen – körperlich, mental und emotional.
Und genau hier beginnt aus meiner Sicht echtes Feng Shui.
Denn nur wenn wir wirklich entspannt sind, bekommt unser Körper überhaupt die Möglichkeit, sich selbst zu regulieren und zu heilen.
Meine große Erkenntnis aus dem Retreat
Ich bin mit der Erwartung nach Thailand gereist, vor allem selbst zur Ruhe zu kommen – nach intensiven Monaten, vielen Projekten und einer langen persönlichen Reise.
Was ich bekommen habe, war noch viel mehr.
Neben Meditationstechniken und WuJi-Formen, die mein Nervensystem spürbar beruhigt haben, habe ich überraschend auch ganz konkrete Impulse für meine Arbeit als Feng-Shui und Life Coach erhalten:
➡ Techniken zur energetischen Raumklärung
➡ neue Wege, wie sich Energie in Räumen nicht nur lösen, sondern transformieren lässt
➡ und ein viel feineres Gespür dafür, wann ein Raum wirklich „entspannt“ ist
Für mich ist das ein riesiges Geschenk – für meine Klientinnen und für meine Arbeit mit der LI-Methode.
Meine drei wichtigsten Learnings – die ich auch in meinen Feng-Shui-Coachings weitergebe
1. Just relax first.
Entspann dich zuerst.
Nicht analysieren.
Nicht optimieren.
Nicht sofort etwas verändern wollen.
Erst wenn dein Nervensystem herunterfährt, verändert sich dein innerer Zustand – und damit auch dein Blick auf deinen Raum und dein Leben.
Entspannung ist kein Luxus.
Entspannung ist die Voraussetzung für Veränderung.
2. Fühl zuerst – bevor du etwas tust.
Im Retreat wurde mir noch einmal sehr klar:
Wir wissen oft viel zu viel – und fühlen viel zu wenig.
In meinen Feng-Shui-Begleitungen erlebe ich das ständig.
Sobald meine Klientinnen beginnen, ihren Raum nicht nur zu betrachten, sondern zu spüren, entstehen völlig neue Antworten.
Nicht der Kopf weiß, was richtig ist.
Der Körper weiß es.
3. Grounde dich – und denke weniger.
Unser Geist produziert jeden Tag unglaublich viele Gedanken. Neuere neurowissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass wir im Schnitt über 60.000 – 80.000 Gedanken pro Tag haben.
Das bedeutet: Selbst wenn wir nur einen kleinen Teil davon bewusst wahrnehmen, laufen im Hintergrund ständig automatische Bewertungen, Erinnerungen und innere Dialoge ab – oft ohne, dass wir es merken.
Und genau das hat einen direkten Einfluss auf unseren Körper.
Je mehr wir denken, desto mehr sind unsere Faszien angespannt.
Wenn unser Geist dauerhaft im sogenannten Beta-Zustand bleibt – also im Modus von Denken, Analysieren, Bewerten und innerer Anspannung – bleibt auch unser Körper in einem erhöhten Spannungszustand.
Besonders betroffen ist dabei unser Faszien-System, das extrem sensibel auf Stress und innere Unruhe reagiert.
Je weniger wir denken, desto mehr können unsere Faszien loslassen.
In einem entspannten Zustand wechselt unser Gehirn von schnellen Beta-Wellen in langsamere Alpha-Wellen.
Dieser Zustand steht für Entspannung, Regeneration, innere Offenheit und Flow – und genau hier wird Heilung überhaupt erst möglich.
WuJi Quan und meditative Techniken sind deshalb so kraftvoll, weil sie uns dabei unterstützen,
den Geist zu beruhigen,
den Körper zu erden
und das Nervensystem in einen Zustand zu bringen,
in dem sich unsere Faszien, unser Körper und unsere innere Energie wirklich entspannen dürfen.
Und ja – wir alle wissen, wie schwer es ist, weniger zu denken.
Genau deshalb war WuJi Quan für mich eine so wertvolle Unterstützung auf diesem Weg.
Warum Entspannung der wichtigste Schlüssel für Erfolg ist
In den letzten drei Jahren habe ich mit so vielen Heilerinnen, Therapeutinnen und Coaches gearbeitet – und eines ist mir dabei immer wieder aufgefallen:
Alle sprechen im Kern dieselbe Sprache.
Heilung beginnt im Nervensystem.
Heilung beginnt in der Entspannung.
Und genau deshalb arbeite ich mit Räumen.
Ich „entspanne“ Räume – mit Feng Shui, mit Space Clearing und mit meiner ganzheitlichen LI-Methode – damit Menschen sich in ihrem Zuhause oder Praxisraum sicher, ruhig und getragen fühlen.
Denn erst dann können sich Prozesse wirklich entfalten – emotional, körperlich und beruflich.
Meine persönliche Motivation – und warum dieses Retreat für mich so wichtig war
Nach zwei Burnouts habe ich mir ein sehr klares inneres Ziel gesetzt:
Ich möchte verstehen,
wie Energie funktioniert,
wie wir sie bewusst transformieren können
und wie wir gesund bleiben, während wir wachsen.
Nicht nur für mich.
Sondern für die Menschen, die ich begleite.
Ich möchte Räume und Menschen dabei unterstützen, wieder in einen Zustand von Leichtigkeit zu kommen – damit Heilung stattfinden darf und persönlicher Erfolg nicht aus Druck, sondern aus innerer Stabilität entsteht.
WuJi Quan hat mir dafür noch einmal neue Türen geöffnet.
Warum Raum für Therapeutinnen, Coaches und alle Menschen so wichtig ist
Wir verbringen den größten Teil unseres Lebens in Innenräumen.
In Europa sind es rund 87 Prozent unserer Zeit, die wir in geschlossenen Räumen verbringen – in unserem Zuhause, in Büros, Praxen oder Behandlungsräumen.
Gerade als Therapeutinnen oder Coaches ist es deshalb so entscheidend, dass der Raum, in dem wir arbeiten, nicht nur funktional, sondern wirklich entspannend wirkt.
Denn ein entspannter Raum unterstützt das Nervensystem, erleichtert das Ankommen im Körper – und ermöglicht es Klientinnen und Klienten, sich zu öffnen, loszulassen und ihren eigenen Weg der Heilung zu gehen.
Dass das kein theoretischer Ansatz ist, zeigt mir auch Dr. Ortwin selbst: Als praktizierender Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie hat er seinen eigenen Praxisraum nach seinem persönlichen Feng Shui ausgerichtet – und lebt damit genau das, was er in seiner erfolgreichen Arbeit täglich weitergibt.
Und genau deshalb arbeite ich mit Feng Shui –
um über den Raum genau das zu ermöglichen, was wir innerlich oft so dringend brauchen:
in einen entspannten Alpha-Wellen-Zustand zu kommen,
damit Heilung stattfinden kann.
Wer gerne an einem WuJi Quan Retreat von Dr. Ortwin teilnehmen möchte findet hier die aktuelle Daten:
Welcome to Wu Ji Quan International
Von Herzen danke ich an dieser Stelle auch Heike, der Hauptassistentin von Dr. Ortwin, sie ist mit so viel Herz dabei. Es macht große Freude mit ihr zu üben- herrlich. Danke an Shifu Lynden, der als Schüler mit dabei war und mitgeholfen hat. Und ich danke der lieben Justyna, die das Retreat mit Dr. Ortwin hoch professionell organisiert hat, sensationell.
Lieber Ortwin, herzlichen Dank für deine ruhige und humorvolle Art – WuJi Quan- zu vermitteln und es mit wissenschaftlichen Thesen zu bereichern: Ich bin immer noch völlig entspannt, die Alpha Wellen sind meine besten Freundinnen geworden 🙂





